Produktest – Reiseproviant – BAF to GO

Ich liebe die Natur! Draußen zu sein, mit dem Hund in Wäldern oder Bergen unterwegs, das ist für mich pures Glück. Also schnüre ich mir, wann immer es möglich ist, die Laufschuhe zu, setze mir den Wanderrucksack auf und suche die Nähe zur Natur. Dabei kann ich aufatmen, mich vom Alltag erholen und der Zivilisation ein Stück weit entkommen. Für einen Stadthund bedeutet das immer kleine Abenteuer, viele Eindrücke und natürlich körperlich eine gewisse Anstrengung. Ganz logisch, dass das hungrig macht! 😉

Nun stand endlich unser Jahresurlaub vor der Tür! Eine Woche Sonne, Strand, andere Städte und viele schöne Erlebnisse warteten auf uns. Die aktuelle Kooperation, kam deshalb wie gerufen – BAF to GO! Futter für den Hund, für unterwegs.

Doch was ist BAF to GO? Wer stellt es her? Was ist drin? Welche Vorteile hat es? Und … fehlt da nicht ein R in BA(R)F?

Frostfutter Perleberg dürfte vielen Hundehaltern, die sich mit BARF beschäftigen, ein Begriff sein. Die dahinterstehende K&K Petfood GmbH produziert für ihre Eigenmarke Frostfutter Perleberg im hauseigenen Schlachtbetrieb, unter strengster Einhaltung der EU-Auflagen, Tiernahrung für Hunde und Katzen. 100% „Made in Germany“ – schonend, vitaminerhaltend und ohne schädliche Zusatzstoffe.

Nun bietet Frostfutter Perleberg eine Futteralternative zum BARF an, für alle die unterwegs nicht auf artgerechte Rohfleischfütterung verzichten wollen. Sämtliche Artikel aus dem BAF to GO Sortiment werden aus denselben hochwertigen Rohstoffen wie das BARF-Frostfutter der Marke hergestellt. Allerdings wird das Futter durch ein schonendes spezielles Garverfahren besonders lange haltbar gemacht. BA(R)F mit ohne R, weil gegargt statt roh, quasi. 😉

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Als ich von diesem speziellen Sortiment, der etwas anderen Herstellung und besonderen Haltbarkeit berichtet bekam, wurde ich aufmerksam und neugierig. Zugegeben, nervt es schon immer ein wenig, während Hotelaufenthalten nicht zu wissen wie man das mit der BARF Ration machen soll. In den allermeisten Fällen wird daher kurzzeitig auf Dosen- oder Trockenfutter umgestiegen. So hochwertig wie möglich, damit man nicht ganz so ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man statt BARF mal „Fastfood“ für den Vierbeiner kredenzen muss. Auf Campingtouren oder Road-Trips ist das mit der guten Kühlung von Frostfleisch auch so ein Thema für sich.

Das bis zu 2 Jahre haltbare BAF to Go erschien mir dabei als überlegenswerte Alternative, die ich nur zu gern testen wollte. Wie gesagt, draußen unterwegs sind wir sowieso gern. Dabei mal nicht auf Dosenfutter zurückgreifen zu müssen, erschien mir nur zu traumhaft. Doch nicht nur Weltenbummlern wie uns soll dieses Konzept gelegen kommen. Auch denjenigen, die nicht immer genug Platz im Gefrierschrank haben oder vielleicht sogar über gar keine Möglichkeit besitzen BARF-Fleisch gefroren aufzubewahren, soll es eine Alternative zum herkömmlichen BARF bieten. Lediglich zu beachten ist, dass eine BAF to Go Packung nach Anbruch gekühlt gelagert und innerhalb von 2 bis 3 Tagen aufgebraucht werden sollte. Ich denke mir, selbst unterwegs lässt sich das mit Kühlakkus oder einer Kühlbox recht gut bewerkstelligen und ist meines Erachtens akzeptabel und praktikabel. Die Packungsgröße beträgt 500g, welche sich bei den meisten Hunden ohnehin innerhalb von 2 bis 3 Tagen gut verfüttern lassen. Insgesamt kann man aus 22 unterschiedlichen Packungsinhalten wählen, bestehend aus gewolft und gegartem Pansen, Blättermagen, Euter, Entenhälsen, stückigen Herzen und diversen Mixen und Menüs.

Uns für den Test zur Verfügung gestellt wurden:
Powermix (50 % fein gewolfter Pansen und 50 % gewolftes Rinderhalsfleisch)
Huhn & Reis (20 % Reis und 80 % Huhn)
grüner Pansen
Powermenue (50 % fein gewolfter Pansen, 50 % gewolftes Rinderhalsfleisch und Kartoffeln)
Huhn & Rind (50 % Huhn und 50 % Rindfleisch, inkl. gewolften Knochen und Knorpel)

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Fütterung und Fazit
Ich entschied mich dazu jeweils ein 500g Päckchen Huhn mit Reis, das Powermenue und Huhn mit Rind mit auf unsere Reise zu nehmen. Dabei kam täglich eine halbe Packung (also 250g) in den Futternapf. Mal abgesehen davon, dass der Inhalt sich in diesem Fall in einer Folieverpackung befindet, erinnerte er mich stark an den Inhalt von Futterdosen. Ich schätze, die Herstellung wird sich wenig unterscheiden. Hier und da konnte man deutlich Knochen, Reis und Knorpel erkennen. Durch den Garvorgang entsteht ein Sud, der mit abgefüllt ist und sich gut über das gewolfte Futter verteilen lässt. Quasi eine delikate Futtersoße. Jack hat diese nur zu gern aus dem Napf geschlabbert. Gefressen hat er alles, ohne irgendetwas daran zu beanstanden. Das hätte mich bei ihm aber ehrlich gesagt auch verwundert. Dass man die angerissene Packung kühlen muss, bis man den Rest am Folgetag gibt, hat mich nicht gestört. Wir waren in einem Appartement mit Kühlschrank. Mit Hilfe einer Kühlbox kann man das sicher auch unterwegs hinbekommen. Daher ist BAF to Go für mich eine akzeptable Reisealternative, was die Kühlung betrifft. Was den Packungsinhalt angeht, würde ich mir Obst und Gemüse zum Fleisch wünschen. So verhält es sich schließlich auch mit BARF Portionen. Einen Standard von 70/30% zwischen Fleisch/Gemüse-Obst fände ich sinnvoller und für den Verbraucher gängiger. Mir ist es wichtig, dass mein Hund täglich auch genügend Gemüse und Obst bekommt. Also sollte es diese zum BAF to GO definitiv zusätzlich geben! Im Urlaub habe ich kurzerhand Karotten, Gurke, Äpfel und Banane frisch zum Menü dazugegeben. Doch der recht große Anteil an Pansen in vielen Packungen ist mir zu hoch. Aufgrund der aktuellen Zusammensetzung der Menüs taugen diese meines Erachtens nicht für eine dauerhafte und ausschließliche Ernährung. Für eine gewisse Zeit ist alles aber halb so schlimm und praktisch für zwischendruch oder unterwegs.

* Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Frostfutter Perleberg
** Alle BAF to GO Produkte wurden uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

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