Produktest – Wir hatten Nassfutter von FOODPRINT im Napf

 

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Für uns (und für euch) hatten wir die Möglichkeit uns das Nassfutter der neuen Marke FOODPRINT ein mal genauer anzuschauen und dem Pinscherschnütchen vorzustellen. In den letzten Tagen fand daher das erste Mal seit langem wieder feuchte Nahrungen ihren Weg in den Futternapf.

Vor zwei Monaten hatten wir Jacks Fütterung vom Prey Modell zurück auf Trockenfutter umgestellt. Das Problem im PMR war, dass unser Vierbeiner ganz schön abdrehte und uns damit vollends verrückt machte. [Den vollständigen Artikel dazu vom April könnt ihr hier noch einmal nachlesen, wenn ihr mögt! ;)] Seit der Umstellung auf Trockenfutter aus der Hand klappt alles wieder besser. Kein nervtötendes Gefiepe mehr am Morgen. Kein Hund mehr, der wie ein Irrer durch die Wohnung rennt, weil er Futter möchte. Futter auf Belohnungsbasis funktioniert bei unserem Vielfraß einfach am besten. Deshalb war ich die letzten Monate noch nicht bereit in eine geteilte Fütterung einzusteigen. Die Ruhe war einfach so schön. Ich hatte ehrlich Bedenken, dass das Theater wieder von vorn beginnen würde, wenn wir feuchte Nahrung hinzu geben. Doch wenn man es nicht probiert, dann kann man es nicht wissen. Also kam dieser Test uns wie gerufen. Immerhin habe ich schon seit einiger Zeit den Wunsch einer 50/50 Fütterung, bei der sich Nass- und Trockenfutter die Waage halten.

Mit dem FOODPRINT Test haben wir also versucht heraus zu finden, ob das zusätzliche Füttern von Nassnahrung für uns eine Dauerlösung werden kann. Wieso? Weil mir der Gedanke eines abwechslungsreichen Futters nach wie vor gut gefällt. Auch wenn Geschmäcker von Hunden nicht in dem gleichen Sinn wahrgenommen werden wie von uns Menschen. Jack frisst immerhin für sein Leben gern. Eine Abwechslung im Napf kommt ihm immer gelegen! 😉

Ob das FOODPRINT Futter Jack geschmeckt hat, ist sicher die interessanteste Frage. Dazu möchte ich aber erst später kommen. Vorher mag ich euch das Konzept der Marke kurz näherbringen. Denn diese aktuell wohl in Deutschland eher einzigartige transparente Nachverfolgungsverfahren war ausschlaggebend, mal genauer zu schnüffeln.

Nicht nur uns Menschen wird es zunehmend wichtiger, zu wissen was wir essen. Auch bei unseren Haustieren achten wir immer bewusster auf die Gesundheit. Diese fängt unter anderem schon beim Futter an. Viele Vitamine, gutes Fleisch und am besten keine Zusätze. Dabei unterscheidet sich das, was in den Napf oder auf den Teller kommt nur noch selten. Viele Marken, darunter auch FOODPRINT, setzen bei Tiernahrung auf 100% Lebensmittelqualität. Um als Halter selbst kontrollieren zu können, woher die Tiernahrung kommt, kann man bei FOODPRINT im sogenannten Petfood-Check ganz schön tief in die Dose schauen. Denn dieser Check informiert umfassend über die Zutaten, die wir unseren Vierbeinern mit dieser Nahrung verfüttern. Dieses Transparenz ist mutig und kommt bei mir gut an.

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Beim Petfood-Check scannt man einen QR-Code auf der Oberseite der Dose ein und gelangt mit dem Smartphone zu einer Online-Suchmaske, die man natürlich auch über den Internetbrowser am PC aufrufen kann. Dort gibt man den sechsstelligen Code von der Unterseite der jeweiligen Dose ein und erhält anschließend übersichtlich und verständlich Informationen zu Zusammensetzung und analytischen Bestandteilen des Futters. Man erfährt zuverlässig, woher aus Deutschland die in FOODPRINT verwendeten Rohstoffe kommen und wo sie verarbeitet werden. Zu wissen wo es her kommt tut gut. [Wenn ihr auf die einzelnen Bilder klickt, erhaltet ihr sie noch einmal in vergrößerter Ansicht! ;)]

Dose

ZusammensetzungBestandteile

Die wertvollen Rohstoffe werden sorgfältig ausgewählt und kommen von deutschen Erzeugern. Das eingesetzte Fleisch, Obst und Gemüse könnte durch seine 100%ige Lebensmittelqualität auch für die Produktion von Nahrungsmitteln im Humanbereich verwendet werden. Alle verarbeiteten Rohstoffe sind also auch für den Verzehr durch uns Menschen zugelassen. Diese Produktqualität von FOODPRINT wurde von dem Berliner Prüflaboratorium ifp (Institut für Produktqualität) nachgewiesen. Neben chemischen Untersuchungen führt es auch mikrobiologische und molekularbiologische Analysen durch, was es zu einem Komplettanbieter in allen Fragen der Lebensmittelsicherheit macht.

Nun aber zum Futter. Folgende Sorten hat FOODPRINT auf dem Markt:
– Rind mit Kürbis und Zucchini
– Huhn mit Apfel und Steckrübe
– Pute mit Rote Bete und Sellerie
– Huhn und Rind mit Kartoffeln und Karotten
– Pute und Kalb mit  Karotten und Rotkohl
– Rind und Hering mit Kartoffeln und Spinat
Dabei wird versprochen, dass alle Rezepturen getreidefrei sind und keine zusätzlichen Konservierungsmittel oder Farb- und Aromasoffe beinhalten.

Zu Testzwecken zur Verfügung gestellt bekamen wir leider nur „Pute und Kalb mit Karotten und Rotkohl“ und „Huhn mit Apfel und Steckrübe“. Schade eigentlich. Wir hätten gern alles ein mal getestet.

Wie also sind unsere Eindrücke?
Als ich die erste Dose öffnete war ich echt super gespannt. Ich hatte Jack vorher noch NIE Dosenfutter gegeben! Was mich aus dem Inneren der Dose anlachte entsprach erst einmal meiner Erwartung. Es war eigentlich der typische Dosenfutter-Anblick, wie man ihn sich vorstellt beziehungsweise kennt. Was mir aber direkt auffiel: der Geruch war relativ neutral. Das fand ich gut. Natürlich roch es nicht nach Nichts. Aber ich erinnerte mich an das Futter meiner damaligen Katze. Wenn ich deren Futterbüchsen öffnete, mieften die mir die gesamte Küche aus und verätzten meine Nase.

Die tägliche Fütterungsempfehlung für ausgewachsene Hunde liegt, im Fall von unserem Jack mit 7kg Kampfgewicht bei 340g. Verwendet haben wir nur eine halbe Portion täglich, also 170g. Der Rest wurde verschlossen im Kühlschrank für den nächsten Tag aufbewahrt, da wir zusätzlich im täglichen Training auf trockenes Futter zurückgreifen.

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Ich habe keinen direkten Vergleich zu anderem Nassfutter. Aber für mich persönlich waren die Gemüsezusätze im Futter nur schwer auszumachen. Ich entdeckte zwar schon Stückchen von Karotten. Doch alles in allem war das Futter schon ziemlich pampig. Ich hätte mir die einzelnen Bestandteile doch noch etwas größer gewünscht, stückiger eben. Richtige Karottenscheibchen und größere Fleischstückchen.

Dem Pinschling hat es, ungeachtet der Konsistenz, natürlich hervorragend geschmeckt. Als der Napf zu Boden ging, gab es ein kurzes Schnüffeln und dann wurde beherzt reingehauen – bis der Napf blitzeblank war! Anschließend wurde sich gefühlt noch eine Minute lang genüsslich das Mäulchen geleckt. Also wenn das nicht geschmeckt hat, dann weiß ich auch nicht! 😉

Ob die Nassnahrung für uns eine dauerhafte Ergänzung zum Trockenfutter werden könnte, darauf möchte ich mich aktuell noch nicht festlegen. Vertragen hat unser Vierbeiner das FOODPRINT Futter jedenfalls ohne Probleme. Abgase oder Bauchschmerzen entstanden keine. Lediglich der Abgang war etwas mehr, als bei der vollen Mengen Trockenfutter vorher.

Wer sich gern selbst vom FOODPRINT Sortiment und der Transparenz dieser Marke überzeugen möchte: die Dosen sind exklusiv nur bei Fressnapf erhältlich.
[Übrigens gibt es das Futter auch für Katzen. ;)]

* Dieser Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit FOODPRINT, Fressnapf und t5 content
** Alle FOODPRINT Produkte wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt

*** Originalbild vom Header stammt von www.petfood-check.com

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3 Gedanken zu “Produktest – Wir hatten Nassfutter von FOODPRINT im Napf

  1. Hallo ihr zwei! Das Foodprint hab ich auch schon im Fressnapf gesehen und natürlich gleich probieren müssen. Shiva wird zwar eigentlich gebarft, aber für Notfälle (vergessen Futter aufzutauen) oder den Urlaub wollte ich ein Dosenfutter haben. Grade im Urlaub brauch ich ein gutes Dosenfutter, weil ich mir da kein Durchfallgemansche durch schlechtes Dosenfutter antun möchte. Da sollen es gefälligst ordentliche Häufchen in einer angenehmen Konsistenz sein 😉
    Also von jeder Sorte eins mitgenommen und mal ne Woche durchgefüttert. Die ersten zwei Tage war alles okay, aber dem dritten Tag ging es los mit dünnerem Output. Ab dem 4. Tag war es nahezu flüssig und zigmal am Tag. Zwei Tage wieder gebarft und der Darm war wieder im Lot. Für Shiva kommt es leider nicht in Frage. Sie bekommt für Notfälle ein anderes Dosenfutter, dass ich zufällig mal entdeckt habe und mir einen guten Eindruck macht. Vor allem verträgt sie es tadellos.
    Den Napf schleckt sie allerdings bei beiden Sorten genauso wie bei Barf ratzeputz leer und kontrolliert mehrfach nach.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva

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    • Hallo ihr beiden, auch bei uns fiel das Futter am Ende in der Bewertung nicht so gut aus. Vertragen hat Jack an sich zwar schon aber für meinen Teil hat halt nicht alles gestimmt. Zum einen fand ich die Konsistenz nicht so toll. Da habe ich schon stückigeres Futter gesehen. Und zum anderen habe ich immer den Eindruck, dass Nassfutter den Atem des Tieres total verändert. Ich habe natürlich keine Ahnung, ob das bei allen Nassfuttersorten so ist. Aber bei dieser hier ist es mir aufgefallen. Aber andere Nassfuttersorten habe ich ja auch noch nicht gefüttert. Für uns steht fest, dass es damit keine 50/50 geben wird. Vielleicht finden wir noch ein anderes Futter, mit dem wir das realisieren können. Wenn man es nicht testet dann kann man es nicht herausfinden. Und ich bin froh diesen Test gemacht zu haben, um für uns zu entscheiden dass dieses Futter nicht infrage kommt. Ich hoffe nur, dass unsere Kritik beziehungsweise unsere Meinung dem Hersteller hilft. Vielleicht sagen auch andere das gleiche oder etwas ähnliches, um die weitere Produktion zu beeinflussen. Denn ich hätte mir mehrere große Futterbrocken gewünscht.

      Vielen Dank für euren tollen Kommentar und einen guten Start in die neue Woche. 😉

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    • Ja, da haste Recht! Nur wer testet, kann auch mit reden 😉 Nee, ich möchte Shiva zwar nicht zum Versuchskarnickel machen, aber ab und zu müssen wir auch was ausprobieren.
      Das mit dem Atem stimmt… sie hatte dezenten Hundgeruch, auch allgemein. Jetzt wird sie wieder voll gebarft und riecht einfach nur himmlisch. Auch kein Mundgeruch mehr. Es soll ja bei mir immer nur die Ausnahme sein. Ich müsste ansich 475gr am Tag füttern, komme selten über 400 und hab somit Platz für Leckerchen und die kriegt sie ordentlich. Da hab ich genug Handfütterung. Derzeit hab ich einfach nen Sack eines halbfeuchten Trockenfutters gekauft und das findet sie ganz großartig.
      Euch auch nen guten Start in die neue Woche.

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